Kap von Flamanville, Bucht von Sciotot

Partager
DruckversionSend by email

Aktuelle Grösse: 100%

DIE BUCHT VON SCIOTOT

Eingerahmt von dem Kap von Flamanville und dem Kap von Rozel bietet die Bucht von Sciotot einen feinen 4 km langen Sandstrand, der von den hier vorherrschenden starken Winden geschützt ist. Die Bucht von Sciotot ist das Paradies für Surfer und Strandsurfpiloten. Die Bucht von Sciotot bietet, weitab von den großen Badeorten, den Charme eines entzückenden Strands. Der Strand trägt den Namen „Küste der großen Wellen mit Wellenhöhen von bis zu 9 Meter. Die Bucht von Sciotot überragt das  Panorama des Felsens von Coucou von dem man eine Weitsicht vom Cap de la Hague bis zum Kap von Carteret hat. Dies ist einer der schönstenAusblicke, die die Region zu bieten hat.

Außerdem wurden tourismusfördernden Maßnahmen, wie z.B. der Bau von Behindertentoiletten  durchgeführt und der Strand erhielt im Jahr 2012 das Qualitätssiegel Pavillon Bleu" (Blaue Flagge).

 

DER DOLMEN aM KAP VON FLAMANVILLE

Am Kap von Flamanville gibt es in der Nähe der Felsklippen einen Dolmen, der die Blicke der Neugierigen anzieht. Es ist ein sehr geheimnisvoller Megalithfelsen, der in der Nähe des Signalmastes auf dem Kap steht. Er besteht aus einem riesigen Rohling, der mit mehr als 10 Tonnen auf drei anderen Felsen balanciert, die in gleicher Reihe mit zur Hälfte eingegrabenen Steinen eine Verlängerung bildet. Dieser Dolmen stammt aus der Jungsteinzeit  und wird auch „Site néolithique du Castel Dolmen“, „Pierre au Rey“ oder „Tripied“ genannt. Er steht auf einer Anhöhe mit dem Namen „La Nigue”.  An seinen Seiten hat man einen Signalmast errichtet, der jetzt restauriert wurde: Es ist zu einem Restaurant und einer Etappenherberge geworden. 

 

Der signalmast AM KAP von FLAMANVILLE

Aufgrund seiner weit ins Meer herausragenden Lage, bietet das Kap von Flamanville einen schönen Rundumblick über die Küste von der Felsnase Nez de Jobourg bis zur Landspitze von Rozel. Deswegen wurde der Ort seit 1794 zu einem der Aussichtspunkte, die an den französischen Küsten eingerichtet wurden. Der Signalmast von Flamanville wurde 1807 errichtet: Ein Mast, der durch ein System an Rollen und Rollenarmen funktioniert und ursprünglich nur für die Marine gebaut wurde. Er ermöglicht denen, die den Schiffsverkehr überwachen, über eine Distanz hinweg mit den Booten zu kommunizieren. Seine Mastarme können bis zu 7 verschiedene Positionen einnehmen und insgesamt 343 Signale zusammenstellen. In der Mitte des 21. Jahrhunderts hat man an dem Mast einen elektrischen Telegraphen angebracht, der ein direktes Kommunikationsmittel ist. Die Marine hat dann 440 m2 des unbebauten neben dem Kap liegenden Felsens erworben, worauf nichts außer dem Hühnegrab Pierre-au-Rey steht.

Man baute dann ein Gebäude auf dem Kap von  Flamanville: Mit einer Fassade von 19 m, beherbergte es die zwei Späher und ihre Familien und hatte außerdem einen halbrunden Raum, in dem der 18 m hohe Mast stand. Im Jahr 1923 eröffnete man dort einen öffentlichen Telefonposten. Im Jahr 1928 verschwand der Mast und wurde von Antennen ersetzt, die bis zur Einführung des CROSS von Jobourg, Anfang der 70er Jahre, in Betrieb waren, und somit das Ende der Überwachungstätigkeit in Flamaville begründete. Nachdem der Signalmast im Jahr 1984 von der Marine an die Gemeinde verkauft wurde, wurde er drei Jahre später in eine Etappenherberge umgewandelt und 1989 eingeweiht. 

 

Quelle: Bürgermeisteramt von Flamanville


Sehen Sie hier die Webcam von Sciotot