Landemer und seine Steilküsten

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Dieses Panorama bietet eine sehr schöne Aussicht auf die Felsklippen von Gréville-Hague  und das Castel Vendon, dem geschätzten Felsen des Malers Jean-François Millet auf der einen Seite und auf die Reede von Cherbourg auf der anderen. In der Ferne kann man Omonville-la-Rogue und seinen Hafen erkennen. Dies ist der ideale Ausgangspunkt für eine Wanderung auf dem Zöllnerpfad. 

DAS DORF LANDEMER iN Dem LANDKREIS URVILLE-NACQUEVILLE

Damals war das Dörfchen ein Küstenort der Sommerfrische, Anfang des 20. Jahrhunderts kam und wohnte die spanische Infantin Eulalie sowie ein Teil des Hofstaats dort.

Das heutige Hotel-Restaurant „Le Landemer“.  Ursprünglich bekannt unter dem Namen Hotel Voisin, von Herrn Voisin im Jahr 1870 gebaut, überstieg die Anzahl seiner Gäste schnell die Unterkunftskapazität, und im Jahr 1905 wurde direkt nebenan ein Anbau errichtet: Die Villa Ker mor, heute ein Privathaus (jedoch nicht mehr mit Turm auf seiner Gaube) damals „Chez Noël“ genannt, bevor es „Le Landemer“ wurde. Unbeschadet durch den Krieg gekommen, beherbergt das Hotel nach dem zweiten Weltkrieg Berühmtheiten, wie Marcel Cerdan, Edith Piaf und Darry Cowl (zur damaligen Zeit, war die Inhaberin Madame Zagdoun die Schwester des Trainers des Boxers) und auch Françoise Sagan.

Das Gebäude liegt an der Talgrenze von Hubiland und markiert auch den Ortsanfang von Landemer.

Mehrere Villen

  • L'Ermitage: Christine Nilsonn (1843-1922) berühmte Sängerin in Paris
  • L’Alsace: Um das Jahr 1880 herum, beschlossen die Elsässer, nach Landemer zu kommen und sich dort niederzulassen und nicht unter dem Joch von Wilhelm II. zu leben. Dies betraf auch Eugène Zimmermann aus Colmar, einem hervorragenden Infanterieoffizier der Marine, der die Villa „L'Alsace" baute, die bald an die Villa „La Lorraine" grenzte (wurde während des Zweiten Weltkriegs zerstört).
  • Das Chalet La Roche Airel: Im Jahr 1908 bereicherte René Levavasseur, Architekt des Dorfs Normand, Landemer mit der malerischen Villa La Roche Airel. (die Zeit um 1911 war von Fachwerkhäusern gekennzeichnet, mit steilen Dächern und mit bemalten Fassaden).
  • La Mailleraye: Unterkunft der Infantin Eulalie von Spanien (Bourbonen) (1864-1958)
  • Das Hôtel Millet, das von dem Bruder des berühmten Malers Jean-François Millet gebaut wurde; zu Anfang des Jahrhunderts wurde es leider bei dem Bombenangriff der Allierten am 1. Juni 1944 zerstört. 

DAS TAL VON HUBILAND

Das Chalet der Familie von Boris Vian (1920-1959)

Boris Vian kam in seiner Kindheit bis zum Ausbruch des Krieges mit seiner Familie, um seine Ferien in Landemer zu verbringen.

Zitat von Boris Vian :

„Die wahre Normandie, sagt er, die „Haut“  die von Cotentin, Landemer“

„Eine fabelhafte, wunderbare Landschaft“ …

„Das Haus, ich liebte das Haus, das aus norwegischem Holz gebaut und im Inneren gestrichen war; das Meer, ein Balkon ringsherum von dem aus man es sah.“

Das Chalet der Familie Vian verschwand beim Bombenangriff der Befreiung im Jahr 1944.